Neujahrskarte mit koptischer Übersetzung von Dr. Diliana Atanassova (Universität Göttingen)
Neujahrskarte mit koptischer Übersetzung von Dr. Diliana Atanassova (Universität Göttingen)

Weihnachtsbotschaft 2018 von S.H. Papst Tawadros II. in Englisch und Hieroglyphen

Die Weihnachtsbotschaft des koptisch-orthodoxen Papstes wurde in Hieroglyphen übersetzt. [mehr lesen]

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Papst-Botschaft in Hieroglyphen
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 Weihnachtsbotschaft 2018 von S.E. Bischof Anba Damian

"Die Ankunft des Königs des Friedens"

Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf ein neues Weihnachtsfest und damit auf die Ankunft unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Dieses Fest beinhaltet eine ganz besondere geistige Freude, da seine Geburt, sein Leben und sein Wirken hier auf Erden uns Christen bis heute eine unbesiegbare Kraft geben. Denn nur durch ihn haben wir die Hoffnung auf ein ewiges himmlisches Leben, wenn wir seinem Vorbild nachfolgen. Jesus Christus schenkt uns Menschen in jeglichen Lebenslagen nicht nur Kraft, sondern vor allem auch dauerhaften Frieden und Versöhnung mit unserem Schöpfer im Himmel, unseren Nächsten auf der Erde und mit uns selbst. So spricht der Engel zur Heiligen Jungfrau und Mutter Gottes: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.“ (Lukas 1,30-33)

Obwohl die Heilige Jungfrau Maria den Heiligen Geist empfangen hat und ihren Sohn als Erlöser der Welt geboren hat, hatte es Jesus Christus bereits zu Beginn seines Lebens nicht leicht. Kurz nach seiner Geburt wurde er von Herodes verfolgt, sodass seine Familie gezwungen war mit ihm zu fliehen und sein Heimatland zu verlassen. Ägypten hatte als einziges Land der Heiligen Familie vorübergehendes Asylrecht gewährt. Im Land der Pharaonen fand sie über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren Schutz und konnte so verschiedene Orte segnen.

In einem koptisch-orthodoxen Gottesdienst beten und bitten wir mehr als 51-mal für den Frieden Gottes. Auch als Vorbereitung für die Ankunft des Herrn ist der innere Frieden des einzelnen Menschen entscheidend. „Er selbst, der Gott des Friedens, heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ (1. Thessalonicher 5,23)

Nur wenn wir in Frieden miteinander leben, können wir Freude, Hoffnung und Gottvertrauen empfinden. Und nur durch den Frieden und die Liebe können Hass und die damit verbundene Gewalt abgebaut und schließlich überwunden werden. „Lasst uns also dem nachjagen, was dem Frieden dient und der gegenseitigen Auferbauung!“ (Römer 14,19)

Betet und bittet, dass Gott allen Menschen und Völkern Frieden schenkt. „Trachtet nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14)

Anlässlich des Weihnachtsfestes wünsche ich Ihnen die himmlische Versöhnung Gottes mit den Menschen und mit sich selbst. So wie mir das Jesus-Kind in der Krippe für mein Herz und meine Seele inneren Frieden, Kraft, Licht, Freude, Segen und die Gnaden des Heiligen Geistes schenkt, so wünsche ich auch Ihnen inneren Frieden, Kraft und Freude auf die bevorstehende Ankunft unseres Herrn und Erlösers. Mögen Sie alle geistigen Reichtum und wahrhaftigen inneren Wohlstand erfahren.

Ich wünsche Ihnen von Herzen die Vollkommenheit des kommenden Königs des Friedens. Mögen Sie die reine Liebe Gottes und eine besinnliche Vorweihnachtszeit erleben sowie die Geburt Jesu Christi in Dankbarkeit und Glückseligkeit – auch in Liebe und Großzügigkeit für unsere Nächsten – begehen.

 

Ihr Bischof Anba Damian

 

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Weihnachtsbotschaft S.E. Bischof Anba Damian
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Auf ein Wort, Herr Bischof

Advent in der Wüste

(© Neue Westfälische vom 8./9. Dezember 2018)

"In der Zeit vom 25. November bis zum 7. Januar bereiten sich die orthodoxen Christen auf das Fest der Menschwerdung Christi vor, indem sie das Adventfasten begehen. Mit den anderen orthodoxen Christen feiern die Kopten das Weihnachtsfest in der Nacht vom 6. auf den 7. Januar."

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Auf ein Wort, Herr Bischof
Neue Westfälische vom 8.12.2018.pdf
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Osterbotschaft 2017 von S.E. Bischof Anba Damian

 

"Wir Kopten bleiben fest in unserem christlichen Glauben."

 


Hass nicht mit Hass beantworten
Angesichts von Terror und Gewalt rufen die norddeutschen Bischöfe in ihren Osterbotschaften zu Frieden und Versöhnung auf. Ein besonderes Zeichen setzt dabei der koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian.

KirchenZeitung vom 28. April 2017)

"Wenige Tage nach den Anschlägen auf zwei koptische Kirchen in Ägypten, bei denen 46 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden, warb Damian für ein friedliches Miteinander in Liebe, Freiheit, Toleranz und gegenseitigem Respekt. Hass dürfe nicht mit Hass beantwortet werden. „Wir bleiben fest in unserem Glauben, in unserer Liebe und in unserer Hoffnung.“ Christen müssten ihre Welt vor Gewalt und Zerstörung bewahren." [mehr lesen]


Anba Damian zu Ostern in Höxter: »Wir sind nicht hoffnungslos!«

Osterbotschaft: Koptischer Bischof will Terror mit Hoffnung trotzen

www.westfalen-blatt.de vom 15. April 2017)

"Höxter (dpa). Die koptisch-orthodoxe Kirche will Hass und Terror mit festem Glauben, Liebe und Hoffnung begegnen. Das ist der Kern einer am Samstag verbreiteten Osterbotschaft von Anba Damian, dem Generalbischof der koptischen Kirche in Deutschland, der im Kloster in Höxter-Brenkhausen lebt. " [mehr lesen]


 Koptischer Bischof gedenkt Ostern der Opfer in Ägypten.

Der Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, hat an Ostern dazu aufgerufen, auf die Terroranschläge in Ägypten nicht mit Hass zu reagieren.

www.evangelisch.de)

"Die Anschläge sollten Aggression, Angst und Hass säen, erklärte Damian in seiner am Sonntag in Höxter veröffentlichten Osterbotschaft. "Doch wir bleiben fest in unserem Glauben, in unserer Liebe und in unserer Hoffnung." Christen müssten ihre Welt vor Gewalt und Zerstörung bewahren." [mehr lesen]


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Osterbotschaft 2017 S.E. Bischof Anba Damian
"Doch wir bleiben fest in unserem Glauben, in unserer Liebe und in unserer Hoffnung. (...)
Wir beten dafür, dass die Mächtigen und Starken ihre Augen nicht verschließen vor der Not, dem Leid und Elend dieser Welt, sondern besonnen handeln.
Wir beten nicht nur für die Verstorbenen und deren Angehörige, sondern auch für die Gewalttäter, dass ihre Herzen das Böse erkennen und sich zum Guten wenden. (...)
Wir beten dafür, dass alle Menschen von klein auf Barmherzigkeit erfahren und nicht den Weg der Gewalt gehen, sondern Jesus nachfolgen.
Wir beten für ein friedliches Miteinander in Liebe, Freiheit, Toleranz und gegenseitigem Respekt.
Wir beten für Vernunft und Weisheit."
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Osterbotschaft 2017 S.H. Papst Tawadros II.
"Der Weg zum Glück der Auferstehung führt über das Kreuz. (...)
Christus ist gegenwärtig mit seinem Leib, der von den Toten auferstanden ist. Die Gemeinschaft Seiner Leiden, die vom Hl. Paulus beschrieben wird, meint, dass die Auferstehung nach dem Leiden geschieht. Die Gemeinschaft Seiner Leiden geschieht dann, wenn man sie teilt. Es gibt keine Herrlichkeit ohne Leiden. (...)
Er spricht: 'Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten' (Epheser 5, 14).
Er gibt das Licht den Menschen, die schlafen: in der Sünde, im Bösen, in der Liebe zur Welt, fern von Christus oder fern von der wahren Erkenntnis Chrsti."
2017-Osterbotschaft S.H. Papst Tawadros
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